Gemeinde Eschelbronn

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Historie

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Eschelbronn

 Zu unserer Geschichte:
Das Gründungsjahr der Feuerwehr Eschelbronn ist auf das Jahr  1932 zurückzuführen. Zuvor war bereit schon seit 1860 die Bürgerwehr oder Feuerpolizei für die Abwehr von Katastrophen verantwortlich. 35 Wehrmänner hoben die Feuerwehr Eschelbronn unter dem damaligen Kommandanten Georg Haißer aus der Taufe. Die Zeiten waren hart und die Kassen schon damals leer.

Man hatte sich sehr der Ausbildung der Wehrmänner verschrieben, auch wurden erste Löschgeräte angeschafft, sodass die Wehr bald seine Einsatzbereitschaft melden konnte.

Nach dem Krieg wurde im August 1949 die Feuerwehr wieder neu gegründet. Stolze 38 Personen zählte die zweite Gründungsmannschaft. Schon damals wurde klar, dass die Feuerwehr noch andere Aufgaben hat, wie nur Feuer zu bekämpfen. Denkt man an die Hochwasser die 1951 durch starke Regenfälle verursacht wurden. So gingen die Jahre ins Land und so mancher Einsatz beschäftigte die Ortsfeuerwehr.

1962 wurde für die Kameraden ein denkwürdiger Tag. Vom damaligen Zivilen Bevölkerungsschutz, kurz ZB, bekam die Gemeinde seine ersten Fahrzeuge. Dies waren ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/TS und ein Tanklöschfahrzeug TLF 8. Voller Stolz und  mit großer Einsatzbereitschaft, wurde mit diesen Fahrzeugen geübt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. In diesen Jahren wurde auch immer wieder mit dem DRK gut zusammengearbeitet.

Mit der Gründung einer Jugendfeuerwehr, wurde 1973 ein weiterer Meilenstein in der Feuerwehr Eschelbronn gesetzt. Eschelbronn, hatte die erste Jugendfeuerwehr im ehemaligen Kreis Sinsheim. Der nächste größere Höhepunkt, war das 50 jährige Bestehen der Feuerwehr im Jahre 1982. Es wurde eine große Festlichkeit in der Sporthalle abgehalten. Ein Höhepunkt jagte den anderen. Die Bevölkerung war begeistert.

In den vergangenen Jahren, hatte die aktive Wehr das Bestreben, die vom Land ausgeschrieben Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold zu erwerben. Dies gelang mit persönlichem Einsatz und förderte die Kameradschaft ungemein. Auch die Jugendfeuerwehr hatte den Ansporn an diversen Leistungswettkämpfen teilzunehmen. Für die Jugend gab es vornehmlich die Leistungsspange zu erwerben. Dieser Wettkampf erfordert eine intensive Vorbereitung in der Feuerwehrtechnik, sowie auch im sportlichen Bereich. Bei anderen Leistungswettkämpfen auf Kreisebene, wurden auch hier immer wieder die vorderen Plätze belegt. 1998 feierte die Jugendfeuerwehr ihr 25 jähriges Jubiläum.

Heute hat die Wehr eine Personenstärke von 55 aktiven Mitgliedern, 10 Angehörige der Jugendfeuerwehr und 10 Mitglieder der Altersmannschaft.

Nun in die Gegenwart:
Die Zeiten haben sich auch bei der Feuerwehr geändert. Wurde diese früher meist zu Brandeinsätzen gerufen, ist heute die Hilfeleistung in den Vordergrund getreten.

Hilfeleistungen aller Art wie z.B. Verkehrsunfälle, Hochwasser, Windbruch, überflutete Keller nach einem Wolkenbruch, Hilfe bei abgedeckten Dächern nach einem Sturm, usw., gehören zu den alltäglichen Aufgaben der  Feuerwehr. Hierzu benötigen wir eine gute Ausbildung, sowie gute technische Geräte. Nehmen wir einen Verkehrsunfall an. Die Hilfeleistung bei Verkehrunfällen stellt die Feuerwehr oft vor große Herausforderungen. Die Sicherheitstechnik in den Fahrzeugen wird immer ausgereifter, um die Insassen in den Fahrzeugen besser zu schützen. Gut für die Insassen, nicht ganz so gut für die Feuerwehr. Kommt es zum Fall der Fälle, zu einem Unfall, bereiten gerade diese sicherheitstechnischen Neuerungen der Feuerwehr Schwierigkeiten. Seitenaufprallschutz und Airbag erschweren den Zugang in das verunfallte Fahrzeug, um die Verletzten sicher retten zu können. Mit ausgefeilten Rettungstechniken und Geräten, rückt man dieser Sicherheitstechnik zu Leibe. Ständiges Üben an realistischen Objekten, gute Aus- und Weiterbildung und ständige Alarmbereitschaft verschafft der Bevölkerung ein gewisses Maß an Sicherheit.

Die Ehrenamtliche Bereitschaft im Dienst der Gemeinde, der Bevölkerung in Notlagen bei Tag und Nacht zu helfen, wird hier deutlich. Wochenlange Ausbildung, oder der Besuch der Landesfeuerwehrschule, versetzt die Wehrmänner und Wehrfrauen in die Lage, in Einsatzsituationen, überlegt und sicher das Richtige zu tun. Diese Ausbildungen schließen immer mit einer theoretischen und einer praktischen Prüfung ab. Auch ein nicht Bestehen der Prüfung ist möglich. Man sieht, auch so ein Feuerwehrmann, Feuerwehrfrau,  hat es nicht einfach. Die Bereitschaft diese Ausbildung mit Erfolg abzuschließen, steht im Vordergrund, wenn man sich überlegt, dass dies meist in der Freizeit geschieht. Wir können uns glücklich schätzen, dass in die aktive Mannschaft immer wieder Angehörige der Jugendfeuerwehr übernommen werden können. Derzeit haben wir noch kein Problem, dies könnte sich aber in ein paar Jahren auch bei uns einstellen.

Auch die Altermannschaft, hat nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst (ab 65 Jahre), immer noch das bestreben, sich zutreffen und Gedanken auszutauschen. Es kommt auch der sportliche Teil nicht zu kurz. So trifft man sich alle 14 Tage zu Gymnastik und anschließendes gemütlichem Beisammensein. Im Unterkreis Waibstadt ist es zur Tradition geworden, dass sich alle Alterabteilungen, einmal im Jahr zu einem gemeinsamen Ausflug zusammenfinden. Da diese ehemaligen Wehrmänner noch lange nicht zum alten Eisen gehören, beweisen diese dadurch, dass immer wieder Exkursionen, z.B. an die Landesfeuerwehrschule, Regenwasserrückhaltebecken in Necharbischofsheim unternommen werden.

Die Feuerwehr ist wie eine Großfamilie. Wir haben zahlreiche Jugendliche, einen großen Teil aktive Feuerangehörige und die Altersabteilung. Ist hier nicht eine Gewisse Harmonie zu spüren? Wir hoffen auch in Zukunft, dass der Zulauf zur Feuerwehr anhält und nicht wie bei anderen Feuerwehren, langsam ausbleibt.

Ihr freiwillige Feuerwehr Eschelbronn. 

Die Kommandanten seit der Gründung

vonbisName
19321935Georg Haißer
19361939Wilhelm Kammauf
19401948Johann Laule
19491950August Dinkel
19501954Gustav Echner
19541959Artur Edler
19591968Hans Laule
19681993Erich Butschbacher
19932007Günter Laule
2007 gegenwärtigWolfgang Dinkel
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