Gemeinde Eschelbronn

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Neues aus der Gemeinde

Amtsblatt Nr. 15 vom 14. April 2017

Neuigkeiten aus dem Amtsblatt

Kindertagesstätte „Die Holzwürmer“
 
„Langhälse“ besuchten die Schreinerei Amend in der Industriestraße
 
Die Gruppe der „Langhälse“ machte sich dieser Tage auf den Marsch in Richtung Schreinerei Amend in der Industriestraße.
 
Nachdem man im Schreiner- und Heimatmuseum vor einiger Zeit gesehen hatte, wie der Schreiner und auch andere Handwerker früher ihren Beruf ausübten, wollte man in einem richtigen Handwerksbetrieb einmal beobachten wie heute gearbeitet wird. Das konnte man dann auch in der Schreinerei anschaulich verfolgen.
Angeführt von Christiane Klingel und Daniela Kargl erreichten die Langhälse den Betrieb, wo sie von Schreinermeister und Geschäftsführer Jürgen Amend freundlich empfangen wurden.
Dieser führt den Betrieb, den sein Vater Josef Amend vor über 50 Jahren gegründet hat zusammen mit seinem Bruder Joachim nun in der zweiten Generation. Und auch die dritte Generation steht schon in den Startlöchern, denn Jürgen`s Söhne Jannik und Julian haben das Schreinerhandwerk erlernt und werden den Betrieb einmal weiterführen.
Zunächst gab es allgemeine Informationen über das Schreinerdorf Eschelbronn, wie es dazu kam, wie viele Schreinereien es in der Blütezeit gab und warum Eschelbronn auch heute noch wegen des Schreinerhandwerks so bekannt ist.
Draußen im Holzlager erklärte Jürgen Amend die verschiedenen Hölzer, die zur Möbelanfertigung verwendet werden, wo sie herkommen und, dass sie erst einmal eine Weile gelagert werden müssen, bevor sie bearbeitet werden können. Das Holz hatte noch einen angenehmen Duft und man glaubte, mitten im Wald zu stehen.

Im Holzlager erklärte Jürgen Amend den Langhälsen, welche Hölzer verwendet werden, wo sie herkommen und was daraus gemacht wird.
Im Holzlager erklärte Jürgen Amend den Langhälsen, welche Hölzer verwendet werden, wo sie herkommen und was daraus gemacht wird.

Dann ging es hinein in die Schreinerei, wo an den Maschinen gesägt, gehobelt und gebohrt wurde. Entsprechend war es auch ziemlich laut und Jürgen Amend mahnte hier zur besonderen Vorsicht, denn die Maschinen sind zum Teil gefährlich mit ihren scharfen Kanten und Sägeblättern. Daher mussten die Langhälse einen Sicherheitsabstand zu den Maschinen einhalten und sie machten dabei ihrem Namen alle Ehre als sie sich streckten und ihre Hälse immer länger wurden, um alles genau zu sehen.
So konnte man eindrucksvoll verfolgen, wie aus einem Baumstamm ein schönes Möbelstück wie zum Beispiel ein Tisch, ein Stuhl oder ein Schrank gemacht wird.
Nach einstündiger Führung durch den Betrieb hatte man alles Wissenswerte rund um den Beruf des Schreiners gesehen und erfahren und zusammen mit einem Lehrling im 2. Ausbildungsjahr durften die Kinder noch selbst am Holz etwas basteln.
Die Betreuerinnen Christiane Klingel und Daniela Kargl bedankten sich bei Jürgen Amend dafür, dass dieser sich so viel Zeit für die Kinder genommen hat, um ihnen seinen Betrieb vorzustellen.
Beeindruckt von dem, was man alles gesehen hatte, wurde dann wieder der Heimmarsch angetreten.

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