Gemeinde Eschelbronn

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Neues aus der Gemeinde

Amtsblatt Nr. 6 vom 09. Februar 2018

Schlosswiesenschule Eschelbronn
 
Theater-AG  präsentierte „Die Steinsuppe“
nach dem Bilderbuch von Anais Vaugelade
 
Es ist Winter im „Dorf der Tiere“ und in der Schneelandschaft vergnügt man sich beim Schneeballwerfen. 
Die Henne sitzt in der warmen Stube und strickt Socken für die Kinder. Da klopft ein alter grauer Wolf an ihrer Tür. Er will sich bei ihr etwas aufwärmen und eine köstliche Steinsuppe kochen. Die Henne ist misstrauisch, denn von einer Steinsuppe hat sie noch nie etwas gehört.
„Nur keine Angst, Henne“, sagt der Wolf, „ich habe nur noch einen einzigen Zahn und kann Dich nicht fressen“. Die Henne lässt ihn herein und ist gespannt auf die Steinsuppe.
Aber ihre Nachbarn, das Schwein, der Hund und die Ente, haben alles beobachtet und machen sich Sorgen um die Henne. Aber nach und nach kommen sie alle dazu und bringen auch noch verschiedene Zutaten für die Suppe wie Sellerie, Lauch, Zucchini, Rüben und Kohl mit. Alles wandert in den Suppenkessel, wodurch die Steinsuppe vom Wolf verfeinert wird. Zusammen mit ihm verbringen die Tiere einen lustigen und gemütlichen Abend, bei dem viel gelacht und gesungen wird. Die Henne holt noch einen guten Wein aus dem Keller und es wird viel getanzt.
  
Als der Wolf wieder gehen muss, sind alle traurig. Die Steinsuppe schmeckte allen köstlich, wie es der Wolf versprochen hatte. Nur sein Stein ist nicht so richtig gar geworden. Und der Henne ist auch nichts passiert.
„Dieser Trick klappt immer“, denkt sich verschmitzt der alte Wolf und macht sich auf den Weg, um woanders seine nächste Steinsuppe zu kochen.
Die Ausgelassenheit der Tiere einerseits und ihr gleichzeitiges Misstrauen dem „bösen“ Wolf gegenüber, das aber nie ausgesprochen wird,  ist das Thema der Fabel von Anais Vaulgelade. Es stellt sich heraus, dass es auch den „guten“ Wolf gibt, der durch seine Schlauheit satt wird, ohne dabei den anderen Tieren zu schaden.
Rektorin Carolin Wulf gratulierte den Schülern der Theater-AG zu einer brillianten Aufführung. Zusammen mit der Theaterpädagogin Petra Kirsch, dem „kreativen Kopf der Schule“, so die Rektorin,  hatten sie dieses Stück einstudiert, unterstützt von Mitgliedern der „Sellemols Theaterleit“.  
Nachdem der lang anhaltende Beifall der Zuschauer ausgeklungen war, gab es in der Schulaula noch die „Original Schlosswiesen-Steinsuppe“, die allen sehr mundete.

 

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